Klemm L 25-1A

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Spannweite13,0 m
Länge7,5 m
Höhe2,0 m
Höchstgeschwindigkeit160 km/h
Reisegeschwindigkeit135 km/h
Reichweiteca. 650 km
Leergewicht322 kg
Zuladung298 kg
MotorSalmson A9A
Motorart9 Zylinder Sternmotor
Motorstärke45 PS
Besatzung1 Pilot + 1 Passagier/Fluglehrer
Baujahr1929

Die Klemm Leichtflugzeugbauwerke flogen ihr erstes eigenes Flugzeug, die L25, 1927 zum ersten Mal. Über 1.000 wurden für den weltweiten Markt produziert, ursprünglich mit einem Mercedes F 7502 Motor mit 22PS ausgerüstet. Später gab es Lizenzbauten von Aeromarine Klemm in den USA und British Klemm in England.
Mit der Klemm 25 wurden zahlreiche Erfolge bei nationalen und internationalen Flugturnieren und Wettbewerben gefeiert.

Wolff Hirth gewann mit ihr 1929 den Hindenburg-Pokal für eine Fernflug über 24.000 km. Elli Beinhorn absolvierte allein mit einer Klemm 25 mit Salmson Motor Ihren Afrika-Flug. Weiterhin wurde die Klemm auch bei Filmen der 30‘ger Jahre gerne eingesetzt, unter anderem „SOS-Eisberg“ sowie „Das Wunder des Fliegens“ mit Ernst Udet in der Hauptrolle.

Unsere L 25-1A wurde 1929 als Werknummer 152 von den Leichtflugzeugbauwerken Klemm in Böblingen gebaut und hatte einen 45 PS Salmson A9A Neunzylinder Sternmotor. Der Engländer, Mr. Wood kaufte die Maschine damals für 400 Pfund und flog sie als G-AAHW. Mehrere Eigentümer flogen die Maschine in England, bevor ein Mr. Lush in Hastings sie 1983 nach Deutschland verkaufte. Dort stand sie dann jahrelang in einer Lagerhalle, später in einem Planenanhänger.

Josef Koch übernahm das Flugzeug 1993 in einem bedauernswertem Zustand, so dass sie von Josef Koch und der Fa. Bitz in Augsburg restauriert werden musste, bevor sie wieder abhob. Einige Jahre flog sie in Sandown als G-AAHW, und heute ist unsere D-EFTE ist die älteste flugfähige und die noch einzige fliegende Salmson-Klemm weltweit.