Hangar

Unser Flugzeughangar wurde Anfang der 30’ger Jahre im Zuge des Ausbaus des Fliegerhorstes Großenhain errichtet.

Konzipiert als Wartungs- und Reparaturhalle wurde der Bau von der Firma Grohmann & Frosch, Eisenhochbau, Leipzig übernommen. Die Bauphase der Halle war in jener Zeit, als immer mehr von genieteten Stahlträgerkonstruktionen auf geschweißte Stahlträger-konstruktionen übergegangen wurde.

Bei unserem Hangar hingegen wurden bereits die Stahlträger ein Einzelteilen aus Leipzig angeliefert und vor Ort zusammengeschweißt. Unser Hangar ist somit einer der ersten freitragend gespannten Hallen mit geschweißten Stahlträgern in Deutschland.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Fliegerhorst Großenhain Stützpunkt der sowjetischen Armee. Bis zum Abzug der sowjetischen Truppen im Jahr 1993 diente unser Hangar weiterhin als Wartungs-und Reparaturhalle.

Nach dem Abzug der Russen aus Großenhain stand sie bis ins Jahr 1999 leer. Hierdurch fiel sie zunehmend Verwitterung und Vandalismus zum Opfer und war in einem bedauernswerten Zustand.

Josef Koch kaufte im Sommer 2000 das stark renovierungsbedürftige Gebäude um für das Fliegendes Museum eine neue Heimat zu schaffen.

Noch im selben Jahr begannen die umfangreichen Renovierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Flugzeughalle und nach 3 Jahren unermüdlicher Arbeit erstrahlte in neuem (altem) Glanz.