Entstehung

Josef Koch ist seit 55 Jahren in der Luftfahrt tätig. Er begann im Alter von 14 Jahren mit dem Segelflug und war zu seiner Zeit der jüngste Segelfluglehrer in Deutschland. Später erwarb er die Lizenzen für Motorflug, Motorfluglehrer, Instrumentenflug, Berufspilot und Prüfer Klasse 1 für Luftfahrtzeuge.

Er gründete 1972 seine erste eigene Flugschule in Jesenwang (40 km westlich von München) und 1980 zog er mit seiner Flugschule nach Augsburg um. 1981 erfolgte durch den Kauf der Harvard MK IV T6, der Grundstein für das Fliegende Museum. Im Laufe der Jahre kamen mehr und mehr Oldtimerflugzeuge in seinen Besitz. Die meisten der Flugzeuge der jetzigen Sammlung kamen in nichtflugfähigem Zustand, als Schrott, in seine Hände und wurden in Eigenregie restauriert und wieder flugfähig gemacht.

1993 beherbergte das Fliegende Museum ca. 40, Flugzeuge sowie zahlreiche Motoren, Flugzeugmodelle und andere Luftfahrtobjekte. Darunter 15 statische Flugzeuge, wie einige Düsenjäger, eine Heinkel/CASA HE 111, ein Junkers JU 52 und zwei Linienflugzeuge der ehemaligen Fluggesellschaft Interflug.

In dieser Zeit war das Fliegende Museum in Augsburg das meist besuchte Museum der Stadt. Es genoss weit über Deutschland hinaus einen sehr guten Ruf und konnte sich als einziges Museum in der Region ohne öffentliche Fördermittel tragen.

Die Vision war, ein Museum à la Shuttleworth Collection in England zu betreiben. Dafür bot sich der Flugplatz Tannheim an. Durch unüberwindbare Probleme bei der Baugenehmigung für eine dringend benötigte neue Museumshalle, konnte diese Vision nicht realisiert werden.

In den folgenden Jahren von 1995 bis 1998 war das Fliegende Museum in England auf der Isle of Wight angesiedelt, bis schließlich im Jahr 2000 die Ansiedlung in Großenhain erfolgte.

Seit 2004 arbeitet seine Tochter, Brigitte Koch, im Unternehmen mit.