Fokker DR 1

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Technische Daten

Spannweite: 7,2 m
Länge: 5,8 m
Höhe: 2,9 m
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Reisegeschwindigkeit: 135 km/h
Reichweite: ca. 290 km
Leergewicht: 527 kg
Zuladung: 173 kg
Motor: Siemens-Halske SH 14 A4
Motorart: 7 Zylinder Sternmotor
Motorstärke: 145 PS
Besatzung: 1 Pilot
Baujahr: 1989

Geschichte

Eines der berühmtesten Jagdflugzeuge des ersten Weltkriegs wurde der Fokker DR I „Dreidecker“. Der Dreidecker wurde als Antwort auf den britischen Sopwith Dreidecker von dem Niederländer Antony Fokker 1916/1917 in Schwerin entwickelt. Es wurden ca. 350 Stück gebaut, welche zahlenmäßig im Krieg aber nur eine
untergeordnete Rollen spielten. Freiherr Manfred von Richthofen war der wohl berühmteste Pilot dieses Flugzeuges, obwohl auch viele andere deutsche Fliegerasse mit dem Dreidecker in der Luft kämpften. Durch seinen lange mysteriösen Abschuss am 21.April 1918 nach einem spektakulären Luftkampf, wurden Manfred von Richthofen und sein roter Dreidecker zur Legende vom „ Roten Baron“ oder dem „red devil“ wie ihn die Alliierten vorher schon nannten. Der DR I war ursprünglich mit einem Oberursel Umlaufmotor mit 110 PS ausgerüstet.

 

Unsere Fokker, eine Replika wurde von Josef Koch von April bis Oktober 1988, nach alten Plänen der Fokker Werke gebaut. Unterstützt wurde er dabei von der Firma Bitz, Augsburg, welche schon für den Film „ Der blaue Max“ zwei Dreidecker gebaut hatte. Der Erstflug unserer Fokker fand am 07.03.1989 in Augsburg statt. Er ist mit einem Siemens SH 14 mit 145 PS Motor bestückt. Die Bemalung ist so gehalten, wie ihn der Rote Baron im Sommer 1917 an der Französischen Front flog, und ist deshalb auch mit der Werknummer 425/17 am Rumpf versehen.