Die North American T6 wurde bekannt als "Texan" bei den US- und als "Harvard" bei den englischen Streitkräften.
Konzipiert als zweisitziger Fortgeschrittenentrainer kam sie ab 1936 bei der US Army Air Force und Navy zum Einsatz, ab 1938 auch für die Royal Air Force und Navy. Zeitweise flogen über 10.000 T-6.
1952 wurde die Produktion von einem kanadischen Hersteller aufgenommen, der das Flugzeug als T6J oder Harvard Mark IV verkaufte.
Die T6 ist eines der Flugzeuge mit der längsten Einsatzdauer in Jahren, sie wurde von 1937 bis vor kurzem als Trainer geflogen. Nun hat auch die Südafrikanische Luftwaffe ihre T6 Flotte aufgelöst, aber einige Maschinen bleiben natürlich als Warbird in Sammlerhänden.
Unsere T6 wurde 1953 von der Canadian Car and Foundry Company gebaut und der Deutschen Luftwaffe als Fortgeschrittenentrainer verkauft. Dort flog sie bis 1961 bis die Fouga Magister die Rolle des Trainers bei der Luftwaffe übernahm. Noch im selben Jahr wurde sie als D-FABE zivil registriert und flog im Auftrag der Marine als Flugzieldarsteller.
1983 kaufte Josef Koch die Maschine für das Fliegende Museum in Augsburg. 1990 erhielt sie Ihren jetzigen Anstrich, so flog das Flugzeug früher bei der US Marine. Getauft wurde sie auf den Namen des ehemaligen Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner, der als Ehrenvorstand und Freund des Museums immer wieder unsere "FABE" gerne flog.
Geschwindigkeit: 150mph/240km/h
Reisegeschwindigkeit: 208mph/224 km/h
Gewicht: 2.721kg
Reichweite: 1.068 km
Besatzung: 1 Lehrer, 1 Flugschüler