Die erfolgreiche Jungmann war 1934 das erste Flugzeug der Bücker Flugzeugbau. Konzipiert als zweisitziger Kunstflugtrainer wird sie von einem 105 PS starken Hirth Flugmotor angetrieben. Die meisten der gebauten Exemplare gingen an deutsche Flugschulen. Später wurden Bücker 131 in Spanien von CASA, in der Schweiz bei den Dornier-Althenrhein Werken und in der Tschechoslowakei in Lizenz gebaut. In der CASA-Version bekam die Bücker 131 einen Tigre Flugmotor und er der tschechoslowakischen Version einen Walther Motor.
Die Luftwaffen, sowohl Deutschlands als auch Spaniens und der Schweiz, nutzten das Flugzeug als Militärtrainer. Damals war sie gewissermaßen das deutsche Gegenstück zur englischen Tiger Moth.
Heinz Rühmann flog in Rangsdorf mit seiner eigenen Bücker 131.
Unsere D-EAZO wurde 1939 von den Schweizer Dornier-Altenrhein Werken am Bodensee gefertigt. Während des Krieges war sie bei der Luftwaffe der Schweiz in Dubendorf stationiert und wurde 1970 an einen Schweizer Privatmann verkauft. 1978 wurde sie in Basel schwer beschädigt und von der Fa. Bitz in Augsburg wieder aufgebaut. Josef Koch erwarb die Maschine 1991. Unsere Bücker 131 ist eine der ganz wenigen Maschinen mit dem Original 105 PS Hirth HM504 Motor ausgestattet sind. Die meisten, heute noch fliegenden Maschinen, die haben den spanischen Tigre Motor.
Geschwindigkeit: 183 km/h
Gewicht: 680 kg
Reichweite: 650 km
Besatzung: 1 Pilot und 1 Passagier